Petra Pettmann M.A. / Pressebüro PP-Kommunikation

JOURNALISTIN DJV, Spezialgebiet: Profigastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung, Food & Beverage, Places to be, MICE- & Retail-Branche

MEDICA 2018

Vom 12. bis 15. November 2018 findet in Düsseldorf die MEDICA statt.

Auch im Krankenhaus geht es verstärkt um Digitalisierung und Vernetzung auf allen Ebenen.

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Die Schwerpunkte der Vorträge und Diskussionsrunden im MEDICA HEALTH IT FORUM liegen in 2018 auf AI, FHIR, 5G, 3D printing, smart medication, digital platforms, gamification, sheHealth, FabLab, UX, VR, eMental health und cyber security. Über 120 Speaker loten in brandaktuellen Panels auf der Red Stage die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Gesundheitslösungen aus. Auf der Green Stage teilen Unternehmen in verschiedenen, auch interaktiven Formaten ihre Visionen einer IT-basierten Gesundheitslandschaft. Dazu findet man auf der angegliederten Ausstellungsfläche themenbezogene Exponate und erhält so ein umfängliches Bild der Digital Health-Szene.

Hier die Pressemeldung der MEDICA zum Thema. Der Beitrag von Elena Blume gibt Auskunft über den Stand der Dinge:

Künstliche Intelligenz stellt die Diagnose, Roboter operieren und Ärzte steuern jegliche Prozesse per Touchscreen – sieht so das Krankenhaus der Zukunft aus? Und wie weit sind wir von dieser Zukunft überhaupt noch entfernt? Viele Kliniken befinden sich bereits auf dem Weg zum Smart Hospital, in dem sich nicht nur die neueste Technik findet, sondern alles und jeder miteinander vernetzt ist.

 

Operationsroboter erleichtern den Chirurgen nicht nur die Arbeit, sondern präzisieren außerdem die Eingriffe, was zu erheblich weniger Komplikationen führt.

Vision versus Wirklichkeit

Dr. da Vinci und Prof. Robot?

Elena Blume fügt hinzu: „Den persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patient wird vermutlich auch in Zukunft keine Maschine ersetzen. Im Smart Hospital geht vielmehr darum, durch Digitalisierung Prozesse zu optimieren, die für den Menschen zeitraubend sind und die Patientenversorgung verlangsamen. In jeder Konzeption des Smart Hospitals stehen eindeutig der Patient und sein persönliches Wohl im Fokus. Stets wird betont, dass alles im Sinne des Patienten geschehe. Dabei stellt sich die Frage, ob bei der ständigen Generierung von Daten der Patient nicht bloß als genau das betrachtet wird: eine Datenansammlung. Und wie kann ein Krankenhaus, in dem Maschinen bei der Organisation ebenso wie bei der Diagnostik und Therapie eine solch tragende Rolle spielen, noch patientennah sein? Trotz der digitalen und technisierten Prozesse ist der Mensch aus dem Krankenhaus nicht wegzudenken. Maschinen verfügen nicht über gesunden Menschenverstand und führen unreflektiert das aus, was ihnen der Mensch aufträgt. Wird beispielsweise ein lernendes Programm mit falschen Informationen gefüttert, dann erlernt es ebenso falsche Muster. Erst wenn der Mensch es mit hundertprozentig richtigen Befunden versorgt, kann die Künstliche Intelligenz das richtige Diagnostizieren lernen. Und auch der OP-Roboter operiert nicht gänzlich selbstständig, sondern wird von Ärzten gesteuert.

Auf alle Fälle ein wichtiger Kongress und eine wichtige Messe. Fragen Sie dort auch mal nach, wie die Krankenhausküche der Zukunft aussieht. Das würde uns doch auch interessieren.

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