Die VKD-Mitglieder haben ihr neues Präsidium gewählt, das am 19. September 2021 sein Amt angetreten hat. Der bisherige VKD-Vizepräsident Daniel Schade wurde dabei zum Präsidenten gewählt. Sein Ziel: Die Kolleginnen und Kollegen des Verbandes wieder persönlich zusammen zu bringen und Schnittstellen zwischen den Landesverbänden und den Zweigvereinen auszubauen.

Daniel Schade, der bisherige VKD-Vizepräsident, wurde am 19. September 2021 zum Präsidenten des VKD gewählt. Foto: VKD / Ingo Hilger

Der 37-jährige Daniel Schade aus Berlin ist der neue Präsident des Verbands der Köche Deutschlands e. V. (VKD). 

Mein Kommentar: Seine Ziele sind groß und mutig. So mancher ist in den letzten Jahren bereits daran gescheitert. Als langjähriges Vorstands-Mitglied eines Zweigvereins habe ich als Foodjournalistin leider oft spüren müssen, wie wenig die Zweigverbände mit den Landesverbänden und mit dem Kopf des Ganzen verbunden sind. Wie schwierig es ist, junge motivierte Mitglieder zu finden… Die Vernetzung hat gefehlt und fehlt immer noch. Zweigvereine – in denen die eigentlichen Köchinnen und Köche, Gastronomen, Hoteliers und viele viele Rentner Mitglied sind, dümpeln vor sich hin, schwelgen in Erinnerungen, lassen die jungen Menschen nichts Neues machen. Das schreckt ab. Junge Köche, die eigentlich gerne mitmachen würden, finden keinen Anschluss. Wie so oft in altbackenen Vereinen. Man kann nur hoffen, dass es dem neuen VKD-Präsidenten gelingt im Hier und Jetzt anzukommen. Gerade in Corona-Zeiten ist Netzwerk und Zusammenhalt und vor allem der Blick nach Vorn gefragt.

Das Wahlergebnis:

Schade konnte sich damit gegen Ralf B. Meneghini durchsetzen. Die VKD-Mitglieder haben den Berliner mit deutlicher Mehrheit gewählt. Das verkündete der Verband während seiner Mitgliederversammlung (MV) am Sonntag, den 19. September 2021 in Frankfurt am Main. 

Unterstützt wird der neue Präsident von vier Vizepräsident:innen.

Thorben Grübnau ist künftig für den Bereich Nord zuständig und mit Marketa Schellenberg für den Osten zieht die erste Vizepräsidentin ins VKD-Präsidium ein. Joachim Elflein ist Vize für den Süden des Landes und Christian Türnich setzte sich gegen Benno Sasse durch, er übernimmt die Region West.  

Das neue VKD-Präsidium (v.l.n.r): Christian Türnich, Marketa Schellenberg, Daniel Schade, Thorben Grübnau und Joachim Elflein.
Foto: VKD/ Ingo Hilger



„Ich freue mich darauf, mit einem komplett neuen Team die Geschicke des Verbands gemeinsam mit dem Vorstand und der Geschäftsstelle lenken zu können“, sagte Daniel Schade. Der 37-Jährige möchte unter anderem gemeinsame Schnittstellen mit den Landesverbänden und Zweigvereinen schaffen und weiter ausbauen. „Mir ist es ein persönliches Herzensanliegen, die Kolleginnen und Kollegen des Verbands wieder persönlich zusammen zu bringen.“ 

Daniel Schade ist seit 2009 aktives Mitglied im VKD, engagiert in Zweigverein und Landesverband, in Regionalmannschaften, Ausschüssen und Gremien – zuletzt vier Jahre als Vizepräsident für den Bereich Ost. 


Über den Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD)
Der Verband der Köche Deutschlands ist mit rund 9.000 Mitgliedern die größte Gemeinschaft von Köchinnen und Köchen in der Bundesrepublik. Diese Gemeinschaft ist das Fundament für die fachliche Entwicklung der VKD-Mitglieder und für die Zukunft des Berufsstands. Der VKD ist Ansprechpartner rund um alle Köche-Themen und unterstützt Mitglieder in jeder beruflichen Hinsicht. Die Mitglieder sind leidenschaftliche Köchinnen, Köche und Auszubildende. Sie bauen auf das aktive VKD-Netzwerk und auf kompetente Ansprechpartner aus den eigenen Reihen.

Quelle:  www.vkd.com